Mein Feind, die Krankheit?

Ich habe gerade einen IG Post gelesen, in dem der Autor nach dem WARUM der Follower gefragt hat. Sehr viele antworteten mit „um gegen Krankheit XY zu kämpfen.” Während mich viele der Antworten berührten, weil doch einige schwere Pakete dabei waren, wurde eine Frage in meinem Kopf immer lauter.

 

Sind Erkrankungen für uns immer der Feind, der bekämpft werden muss?

 

Ich weiss natürlich um die Provokation, die meine Frage birgt, finde aber, dass sie eine Überlegung wert ist.

 

Ich habe lange mit meinem Aneurysma, den zwei Metall-Implantaten in meinem Gehirn und den angsteinflößenden Komplikationen gehadert, fühlte mich als Opfer (die berüchtigte „Warum ich?”-Frage), hilflos und vom Schicksal zu Unrecht abgestraft. So ähnlich geht es sicherlich vielen Menschen, die einen gesundheitlichen Schicksalsschlag erleiden mussten. Doch viele von ihnen erheben sich wie Phönix aus der Asche und finden einen buchstäblich sinnvollen Weg, die Krankheit zu ihrem Weggefährten zu machen. Meine persönliche Inspiration Kris Carr ist ganz sicher ein leuchtendes Beispiel. Ihre unheilbare Krebserkrankung hat sie einen lebensverändernden Weg einschlagen lassen, der unzählige Menschen weltweit inspiriert.

 

Auch ich habe eine andere Perspektive gewählt und bezeichne meine „Fremdkörper” als meine Bodyguards, die mich still daran erinnern, gut auf mich aufzupassen. Das umfasst neben einer sehr sauberen Ernährung, gesunden Schlafgewohnheiten und viel Sport auch die mentale/emotionale Ebene. Energie-Arbeit eben.

 

Energie in Form von Bewegung, Energie in Form von notwendigen Nährstoffen, Energie in Form von gesunden Gedanken, Gefühlen und sinnstiftenden Perspektiven.

 

Denn wenn wir mit unserer Energie verschwenderisch oder sorglos umgehen, uns nicht um die Energiefresser in unserem Leben kümmern, dann vernachlässigen wir unsere Gesundheit und erleiden körperlichen und emotionalen Schiffbruch. Stay healthy!

 

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