Stress lass nach

Stress - Killer & Volkskrankheit
Stress ist heutzutage ein Wort, das in keinem Kontext mehr wegzudenken ist. Wer hat nicht von Burnout gehört? - Work-Life-Balance irgendjemand?
Was früher eine sinnvolle Reaktion auf gefährliche Situationen war und heute den Adaptionsprozess des Körpers unterstützt (z.B. im sportlichen Training), ist zu einem Dauerzustand unseres Organismus geworden und fegt wie ein Tsunami über unsere Gesundheit hinweg.
Was stresst uns wirklich?
 
Sicherlich hast du dich auch schon mal schuldig gemacht, Stress in irgendeiner Form  in deine Alltagssprache einfließen zu lassen. „Stress mich nicht!”, „Mann, das stresst mich voll”, „Ich bin heute total gestresst!” und ähnliche Aussagen sind uns wohl allen nur allzu vertraut. Aber was ist es denn genau, das uns so stresst? Dazu mal etwas wissenschaftliche Unterstützung. Die größten Stressfaktoren für uns sind:
1. Arbeit: Hier zwar zuerst aufgeführt, aber bei den Faktoren nicht einmal der Spitzenreiter. Na, auch falsch geraten? Klar, nicht jeder hat einen grausamen Chef und nervige Kollegen, aber dennoch sorgt der Beruf bei vielen Menschen für Verspannungen.
2. Beziehungen: Niemand hat je behauptet, dass Zwischenmenschliches einfach ist. Schade, dass es sogar in Stress ausartet...
3. Geld: Wer jemals in die Welt gesetzt hat, dass Geld nicht glücklich macht, hat starke Argumente auf seiner Seite, liefert gleichzeitig aber auch einen Schlag ins Gesicht von Menschen, die wirklicht mit argen Geldproblemen zu kämpfen haben. 
4. Technologie: Der immer größer werdenden Anteil von Social Media Time und unser Abtauchen in digitale Welten ist längst keine entspannende Freizeitbeschäftigung mehr, das Herumirren im Online-Orbit stellt einen enormen Stressfaktor da.
Was können wir dagegen machen?
Wenn du dich nicht zum Sklaven deines Stresses machen lassen willst, sind hier ein paar hilfreiche Tipps, um "runterzukommen".
1. Hintern vom Sofa hoch, Schuhe schnüren und schwitzen. Ganz egal, was du am liebsten machst, laufen, ins Fitness-Studio gehen, Yoga, Pilates, Fußball, Biken und und und...die Hauptsache ist, sich jeden Tag ganz bewusst für eine Form der Bewegung zu entscheiden (und wenn du nur den Fahrstuhl stehen lässt und die Treppe nimmst).
2. Organisiere dich. Dem Tag schon vorab Struktur zu geben, sorgt nicht schon beim Aufstehen für den „Was muss ich heute alle machen?” Stress, noch bevor der Tag begonnen hat. Ob du am Abend vorher die Kleidung für den nächsten Tag sortierst, deine Mahlzeiten für die Woche planst/vorkochst, To-Do-Listen sind eine sinnvolle Organisationshilfe und mittlerweile gibt es unzählige Apps, die dich im Alltag unterstützen können. (Ich mag Evernote und Wunderlist!)
3. Setze Grenzen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir nicht stark genug ans Herz legen, zu lernen, auch mal nein zu sagen. Überlege dir für alle Bereiche deines Lebens, wo deine persönlichen Grenzen liegen und achte darauf, dass du und deine Mitmenschen diese einhalten.
4. Plane Zeit für dich ein. Ich bin leider immer noch nicht 100 % konsequent, aber ich rate dir, es mit einer kleinen Achtsamkeits-/Atem-Medidation am Morgen zu versuchen. 5 Minuten weniger Schlaf wird dir helfen, dich auf den bevorstehenden Tag vorzubereiten und dem Stress schon frühzeitig die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Aber auch die Tasse grüner Tee am Nachmittag oder das gute Buch auf dem Sofa unter einer kuscheligen Decke (ohne Handy!) bringen den gehetzten Geist zur Ruhe.
Ganz klar also: Selfcare ist die beste Verteidigung gegen krankmachenden Stress in unserem Leben. Wie sehen deine kleinen Alltashelfer und Stressbuster aus? Viel Glück, wenig Stress und - keep strong!

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